Unser Hotel-Garni "Zur Post" und das Gasthaus "Zur Post" ist eines der
ersten Anwesen mit jahrhundertelanger Tradition hier in Oberau. Die Besitzer
waren Jäger im Dienste des Klosters Ettals. Die Großmutter des Dichters
Ludwig Thoma stammt aus diesem Anwesen. In der Gaststube des Gasthauses
hängt das Modell eines mit Gipsfässern beladenen Loisachfloßes, eine
Erinnerung an die einstmals blühende "Floßfahrende Gesellschaft" von Oberau,
die den im Dorf gebrochenen und gebrannten Gips loisach- und isarabwärts
führte. An die 12 Gipsmühlen, die einmal im Ort vom Gießenbach angetrieben
wurden, erinnert heute leider nur noch ein Fresko an der Hauptschule.
(aus historischem Führer von Heinz Schelle)